Tante August – fietscher on tour

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Jeden zweiten Donnerstag treffen wir uns für unsere Redaktionssitzungen um 18:30 Uhr im SpecOps. Aber warum eigentlich? Ab jetzt verlassen wir unsere Comfort Zone, um uns direkt in die nächste fallen zu lassen und mal ganz nebenbei die verschiedenen Cafés in Münster zu testen.

Den Anfang machen wir im Tante August, einem kleinen Café, das seit Januar 2012 an der Augustastraße im Geistviertel zu finden ist. Von der Hammer Straße kommend muss man in der unscheinbaren Nachbarschaft aufpassen, dass man nicht daran vorbeifährt. Denn der Eingang liegt schräg nach hinten auf der Kreuzung mit dem Dahlweg. Von dort aus führt der Weg direkt auf eine Theke mit schöner Vintage-Kasse an der die Bestellungen aufgegeben werden.

Das Angebot umfasst die typischen Café-Getränke: Von der inzwischen obligatorischen Fritz-Cola über Wein bis zum Espresso ist alles vorhanden. Besonderes Augenmerk legt das Tante August auf seine Paninis: Das Brot für die gegrillten Sandwiches kommt vom unabhängigen Bäcker um die Ecke und auch das Fleisch wird beim benachbarten Metzger gekauft. Pesto und Oliventapenade sind u.a. selbstgemacht. Schön: Was vegan ist, ist klar gekennzeichnet. Und die Preise zwischen 3 und 4 Euro sind fair.

Eingerichtet ist das mittelgroße Café wie hippe Cafés gegenwärtig so eingerichtet sind: Mit Möbeln aus der Vergangenheit, vornehmlich aus den 50ern und 60ern. Die fügen sich zu einem stimmigen und gemütlichen Gesamtbild zusammen, bei dem zwischen bequemen Sofas, Sesseln oder Stühlen gewählt werden kann und auch ein paar Plätze an der frischen Luft bestehen.

Wir entscheiden uns für einen Tisch in der Mitte und besprechen das nahende Reset-Festival. Wer hat Bock Lambert zu fotografieren und wer schreibt über „Die tote Kuh kommt morgen rein“? Unterhaltungen sind unangestrengt möglich. An diesem Donnerstagabend sind aber außer uns auch nur noch zwei Handvoll Gäste da. Leer ist es nicht, es würden aber noch deutlich mehr Leute Platz finden.

Tante August ist ein bequemer Treffpunkt im Geistviertel, der ein sehr gemischtes Publikum hat. Seine Unaufgeregtheit und die freundliche Bedienung machen das Café zu einem schönen Ort um mit ein paar Freunden zu quatschen oder ein bisschen zu arbeiten. Ideal für Leute, die gerade in der Gegend sind.

 

Habt ihr noch Geheimtipps auf Lager? Dann verratet sie uns hier in den Kommentaren, an info@fietscher.de oder bei Facebook. Oder werdet direkt Teil der nächsten Redaktionssitzung und schreibt, fotografiert, filmt oder moderiert für fietscher: Mitmachen

 

Fotos: Jan Lamprecht

Text: Bastian Worrmann

Über Bastian Worrmann

Ich bin hier der Videotyp. In Kamera, Schnitt und Animationen bin ich irgendwie so reingerutscht und mache das längst nicht mehr nur für fietscher. Auch die Angst vor dem weißen Blatt und dem blinkenden Cursor kann ich inzwischen ganz gut mit der Tastatur bekämpfen. Als gelegentlicher Schauspieler am Theater schreibe ich dann am liebsten... Genau. Über Theater.

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